Jesus sieht dich mit Augen urtiefer Liebe!

Am Sonntag, dem 23. Februar 2020 besuchte Apostel Helge Mutschler die Gemeinde Bad Lauterberg im Harz zu einem Festgottesdienst. Dazu war auch die Nachbargemeinde Bad Sachsa eingeladen.

Eingeleitet wurde der Gottesdienst durch ein besonderes Chorlied, welches in spanischer Sprache vorgetragen wurde. Der Titel dieses Musikstücks lautet „El Ultimo Sermon“, was übersetzt bedeutet „Die letzte Predigt“. Der Apostel ging darauf ein und betonte, dass damit keineswegs eine Trauerstimmung gemeint ist, dass dies nun der letzte Gottesdienst / die letzte Predigt sei, sondern er beleuchtete damit dass Wiederkommen des Herrn und die große Vorfreude darauf, mit Gott und Jesus Christus zusammen zu sein in ewiger und unglaublich schöner Gemeinschaft mit ihm. So  deutete er dieses Lied als eine Botschaft der Hoffnung.

In seiner Predigt legt der Apostel dann ein Bibelwort aus dem Lukas-Evangelium, dem 7. Kapitel, die Verse 13 – 15 zugrunde: „Und da sie der Herr sah, jammerte sie ihn, und er sprach zu ihr: Weine nicht! Und trat hinzu und berührte den Sarg, und die Träger blieben stehen. Und er sprach: Jüngling, ich sage dir, steh auf! Und der Tote richtete sich auf und fing an zu reden, und Jesus gab ihn seiner Mutter.“

Dabei macht der Apostel deutlich, dass Jesus Christus uns mit seinen Augen der urtiefen und zärtlichen Liebe anschaut und an dem Leid der Menschen nicht vorübergeht, sondern ihre Trübsal, ihren Kummer, ihre Sorgen, Nöte und Ängste wahrnimmt und mitfühlt und tröstet. Jesus Christus ist mächtiger als der Tod und ihm ist die Gewalt gegeben, diesem Einhalt zu gebieten.

Im Gottesdienst diente auch der Bezirksälteste Jörg Richter aus Hannover mit. Er ergänzte das Dienen des Apostels und rief die Geschwister dazu auf, sich so zu verhalten wie der barmherzige Samariter und somit ein Stück dieses Einfühlungsvermögen und des Mitgefühls, welches eine besondere göttliche Eigenschaft ist, auch zu übernehmen und dem Nächsten in Liebe zu begegnen. Dieses würde einen wahren Christen auszeichnen.

In der Vorbereitung auf die Sündenvergebung und die Feier des Heiligen Abendmahl äußerte der Bezirksevangelist Michael Stauch aus dem Bezirk Hildesheim, dass der vom Apostel beschriebene Trauer-Zug durch diesen besonderen Höhepunkt nun in einen gemeinsamen Freuden-Zug verwandelt wird und rückte dabei die Vergebungsbereitschaft in den Mittelpunkt, damit man fröhlicher und befreiter durch das Leben gehen kann und nicht enttäuscht oder sauer ist.

Zum Abschluss des Gottesdienstes gab es noch einen musikalischen Beitrag einer selbsternannten Boygroup, bestehend aus vier jungen Brüdern, die mit ihrem Liedvortrag („Coming back to my Lord“) auf eine schwungvolle Art das „Zurückkommen zum Herrn“ auch in schwierigen Situationen unterstrichen und so für einen dynamischen Abschluss sorgten.