Unfreundliche Weltzustände - Freundlichkeit Gottes

„Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich“ (Psalm 106,1)

Mit diesem Bibelwort diente Bezirksapostelhelfer Helge Mutschler am Mittwoch 5. Mai 2021 den Geschwistern in der Gemeinde Bad Lauterberg im Harz. 

Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten  nur 34 Geschwister diesen Präsenzgottesdienst erleben. "Einen Präsenzgottesdienst zu feiern ist immer besser als per Video", mit diesen Worten gab Apostel Mutschler seiner Freude Ausdruck in der Gemeinde zu sein.

In diesem Gottesdienst wurde der bisherige Diakon Roman Köhler zum Priester für die Gemeinde Bad Lauterberg ordiniert. Somit wird die Gemeinde zukünftig von vier priesterlichen Ämtern und zwei Diakonen betreut.

Musikalisch wurde der Gottesdienst durch Orgel, Sologesang, Instrumental (Orgel/Clavinova - Clavinova/Violine) und einem Einspieler feierlich umrahmt.

Zu Beginn seiner Predigt bezeichnete Apostel Mutschler das von einem jungen Bruder gesungene Solo „Ich liebe Jesum“ als eine Liebeserklärung. Eine Liebeserklärung ist mehr als nur Erinnerung, nein damit wird bezeugt, Jesus lebt, er ist wahrhaftig auferstanden und nicht im Grab geblieben.  

Wir leben in besonderen Zeiten – Corona-Zeiten, Pandemie. Und wir erleben alle, dass es unterschiedlich bewertet wird. Wir stellen fest, leider, dass der Ton ziemlich unfreundlich und rau geworden ist. Diese Unfreundlichkeit, die wir mitunter erleben, hat einen riesengroßen Kontrast, dieser riesengroße Kontrast ist Gott.

Und in unserem Bibelwort steht etwas darüber, wie Gott ist. Da steht etwas von der Eigenschaft Gottes: „Danket dem Herrn, denn er ist freundlich“. Es ist beruhigend auch in aufgeregten und unruhigen Zeiten zu wissen da gibt es einen der ist freundlich, Gott ist treu und Gott ist unwandelbar. In vielen Psalmen ist von der Freundlichkeit Gottes zu lesen. Selbst als das Volk Israel in Gefangenschaft war können wir in Jesaja 40 lesen: „Redet freundlich mit Jerusalem“.

Mit der Menschwerdung des Gottessohnes hat sich die großartige Freundlichkeit Gottes den Menschen gezeigt. Jesus Christus ist in der Liebe treu geblieben bis zum Tod am Kreuz und hat alle unsere Unvollkommenheiten und Schwächen und Sünden auf sich genommen. Es gibt nichts Freundlicheres damit wir wahrhaftig ewig leben können.

Was ist unsere Reaktion darauf? Wir wollen uns motivieren und begeistern lassen von der Freundlichkeit Gottes, rausgehen und freundlich sein in der Gemeinde und gegenüber unserem Nächsten. Freundlichkeit ist eine Frucht des Heiligen Geistes, so heißt es im Galaterbief. Lassen wir uns davon begeistern. Der Apostel wies in seinem Dienen auf die Aussagen Jesu zu den Geboten hin: „Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst“; und in den Abschiedsreden Jesu gab er uns ein neues Gebot: „Habt euch untereinander lieb“. Lasst uns freundliche Menschen sein.